Allgemeine Sachen!

16.11.203 Schneeberg – Gegen den rassistischen Mob!

Nazis der NPD meldeten bisweilen zum zweiten Mal eine rassistische Demonstration gegen ein Erstaufnahmelager in Schneeberg an und tausende Deutsche folgten ihnen…Dieses werden wir nicht weiter hinnehmen, daher unterstützen wir den bundesweiten Aufruf:

„Refugees welcome! Gegen den rassistischen Mob in Schneeberg und überall!

Organisiert und beteiligt euch an den Aktivitäten in Schneeberg!

Lampedusa in Hamburg – United we stand!

Nachfolgend ein weiteres Papier der libyschen Kriegsflüchtlinge „Lampedusa in Hamburg“.

Antwort an den Hamburger Senat und Vorschlag zur Lösung im Sinne von Menschenwürde und Menschenrecht-Lampedusa in Hamburg Seite

Es bleibt, wie es ist: Kein Mensch ist Illegal – Bleiberecht überall!

Unterstützt die Gruppe – Holt euch die Soli-Shirts „FCK SPD – Refugees welcome“ für 10€ im Schanzenbuchladen

Lampedusa in Hamburg – Alle bleiben – Basta!

Wir zeigen uns solidarisch mit den Refugees der Lampedusa-Gruppe und fordern die SPD auf, ihre menschenverachtende Politik sofort zu beenden! Und selbstverständlich werden wir weiterhin alles dafür tun, diesen Menschen unsere Solidarität zukommen zu lassen. Und genau das werden wir auch weiterhin auf der Straße tun, ob es der SPD Politgruppe gefällt oder nicht – immer, überall, mal überraschend, mal terminiert, mal im dunkeln, mal im hellen….

Für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, überall!
Kein Mensch ist Illegal!

mehr Infos hier – Lampedusa in Hamburg Seite

25. Oktober 2013- Walsrode – 30 Jahre Fallingbostel – Militant, autonom, Antifa

„Außergewöhnlich brutal griffen die Autonomen an“, titelten die Zeitungen nach dem 1. Oktober 1983. Militante hatten versucht, den Tagungsort des NPD-Bundesparteitages in Fallingbostel zu stürmen. Mindestens 80 Verletzte und 30 Festnahmen wurden nach der Straßenschlacht mit der Polizei gezählt.

Fallingbostel gehört zu den Gründungsmythen der autonomen Antifa, deren Etablierung von heftigen Auseinandersetzungen innerhalb der radikalen Linken begleitet war. Denn antifaschistische Politik stellte seit jeher ein Sammelsurium verschiedenster Strömungen dar, die sich kaum zu einem gemeinsamen Handeln bewegen ließen.

So gab es gleich drei Aufrufe zur Verhinderung der Nazi-Provokation: vom DGB zu einer Veranstaltung im 36 km entfernten Bergen-Belsen, von konsequenteren Antifaschist/innen zu einer Demonstration im Ort, die Militanten wiederum mobilisierten zu einer Blockade der Heidmarkhalle. Mehr als 2000 Aktivist/innen folgten diesem Aufruf, ein Teil von ihnen griff unverzüglich die Polizeiabsperrungen an.

Am Beispiel Fallingbostel wollen wir politische Konzepte und Strategien des Antifaschismus in der BRD der damaligen Zeit im Vergleich zu heute beschreiben und Aktivist/innen der verschiedenen Ansätze zu Wort kommen lassen.

25. Oktober 2013 – 19 Uhr- ver.di Bildungszentrum, Sunderstraße 77, Walsrode

kunst und kampf – klickklack

Refugees Welcome! Spendenaufruf organisierter HSV-Fans

U.a. Poptown, Chosen Few und HSV Fans gegen Diskrimininierung rufen zum Spenden auf! Nachfolgend der Text: Vor einem Monat ist auf einem der Parkplätze unseres Stadions eine Flüchtlingsunterkunft entstanden. Momentan noch in Zelten, bald in Containern, leben dort jetzt schon mehrere hundert Flüchtlinge. Wir HSV Fans können helfen, dass sich die Menschen bei unserem Stadion wohler fühlen, indem wir spenden. Dabei sind Kleidungsspenden genauso gefragt, wie Spielzeuge für Kinder oder Kosmetikartikel.
Bringt alles, was ihr spenden wollt, bis zum nächsten Heimspiel gegen Stuttgart zum Fanprojekt. Dort werden wir die Spenden sammeln und gemeinsam abgeben.
HSV Fanprojekt, Stresemannstraße 162, Hamburg

Hut ab und vielen Dank an die blau-weiß- schwarzen Gruppen, braun-weiße Grüße der Solidarität ;-)

Refugees welcome – Lager abschaffen

Pavlos Fyssas von Nazis ermordet

In der Nacht zum 19.09.2013 wurde Pavlos von Nazis ermordet. Er ging mit seiner Freundin und zwei Freunden im Stadtteil Keratsini – Piraeus – spazieren, dort wurden sie von ca. 15 Nazis der „Goldenen Morgenröte“(Chrysi Avgi) umzingelt. Im weiteren Verlauf tötete einer der Nazis Pavlos mit einem Messer….

Kein Vergeben – Kein Vergessen

08.09.2013 HH – Razzia beim „Stammtisch Hamburg“

Nachfolgend ein Bericht von Indymedia:
Am Freitag den 6. September 2013 gegen 21 Uhr betrat eine Hundertschaft der Polizei das Lokal „Bavaria Insel“ im Wittekopsweg 6, in Langenhorn. Anlass des Besuches war ein Vernetzungstreffen der Neonaziszene aus Hamburg und dem Umland.

Als Intention für den Einsatz äußerte die Polizei sich gegenüber der Presse wie folgt: „Wir machen hier eine Razzia nach dem Polizeigesetz, um die Identitäten dieser Personen festzustellen und daraus unsere Schlüsse zu ziehen“. Die Polizei gibt an seit Mai diesen Jahres von dem Treffen zu wissen. Weitere Hintergründe sowie Personen sind der Polizei offensichtlich nicht bekannt, daher umfasste der Einsatz in erster Linie die Personalienfeststellung der Anwesenden.
Die Neonazis treffen sich jeden ersten Freitag im Monat gegen 19 Uhr in der „Bavaria Insel“. Die Treffen wurden von Jan Steffen Holthusen initiiert, der per SMS Einladungen verschickte. Ziel dieser Zusammenkunft ist die Vernetzung und Reorganisierung der Neonaziszene in Hamburg.
Eingeladen waren Neonazis aus Hamburg und dem Umland, speziell Gruppen wie die „Weisse Wölfe Terrorcrew“, NPD-Kader und relevante Einzelpersonen die teilweise längere Zeit nicht mehr in der Öffentlichkeit präsent waren, wie beispielsweise Thorsten de Vries,
Entgegen der Spekulation der Presse handelt es sich bei diesem monatlichen Stammtisch nicht um ein Treffen der „Weissen Wölfe Terrorcrew“, sondern um das „Stammtisch Hamburg“ Treffen. Der „Stammtisch Hamburg“ dient dem lockeren Informationsaustausch, sowie der Festigung der Strukturen und Koordinierung auf regionaler Ebene.

Dem öffentlichen Statement der „Bavaria Insel“ ist keine ernsthafte Distanzierung von den Neonazis zu entnehmen. Selbst das Wort „Nazi Treff“ wagt die Kneipe nicht zu formulieren:
„Da sieht man mal wieder wie die Bild Zeitung tickt… Jeder der irgendwann einmal hier war, weiß das hier jeder wilkommen ist, der sich benimmt und gemütlich einen trinken möchte… Wir distanzieren uns ausdrücklich davon ein Na.. Treff zu sein! Es werden jetzt auch nicht die Gäste an der Tür befragt, welche Nationalität, Gesinnung oder welche Farbe die Unterhose hat… Der Einsatz war übertrieben und rechtliche Schritte sind eingeleitet. Wir wollen hier weiterhin gemütlich ein Getränk zu uns nehmen, ohne Stress, welchen gestern einzig und allein die Polizei gemacht hat.“

Erst letztes Wochenende trafen sich einige Besucher des „Stammtisch Hamburgs“ bei der zentralen NPD Wahlkampfveranstaltung im Hotel „Zur Linde“, um eine Rede des ehemaligen NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt zu hören. Nachdem die interne Veranstaltung aufgedeckt und von einigen Antifaschist_innen erfolgreich verhindert wurde, machte sich der NPD „Schutztrupp“ auf, mit Messern, Eisenstangen und Baseballschlägern abreisende Antifaschist_innen zu jagen.

Für die Hamburger Neonaziszene ist der „Stammtisch Hamburg“ besonders relevant, da Einzelpersonen ohne feste Gruppenzugehörigkeit in Strukturen involviert und bestehende Strukturen eingebunden und gestärkt werden. Vergangene Meinungsverschiedenheiten scheinen in den Hintergrund gerückt zu sein und eine handlungsfähige, zielorientierte Szene soll fokussiert werden. Es ist anzunehmen, dass es durch diese Vernetzungsstruktur in Hamburg zu vermehrten Neonaziaktivitäten kommen wird.

05.09.2013 Kiel: An die Substanz

Am frühen Abend des gestrigen Donnerstags, den 29. August 2013, führten Antifaschist_innen im Rahmen der Kampagne “An die Substanz! Rechte Infrastruktur aufdecken – Nazis in die Pleite treiben!” eine Fahrradtour im Kieler Stadtgebiet durch und machten Station an insgesamt drei Objekten, die sich der rechten Geschäftswelt zurechnen lassen. Im Fokus öffentlichkeitswirksamer Aktionen standen das “Heilcentrum Pless” in der Innenstadt, der “Support-Wear”-Versand in Mettenhof und “PLS-Werkzeuge” in Gaarden.
weiter hier-antifa kiel

01.06.2013 Wolfsburg: Keine Zukunft für Nazis

Den Naziaufmarsch in Wolfsburg unmöglich machen!

Die Nazis sind mit ihrer Klage gegen die zugewiesene Wegstrecke vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg gescheitert. Sie müssen jetzt nur noch vom Bahnhof durch ein Gewerbegebiet laufen. Auch eine Alternativstrecke durch das benachbarte Fallersleben wurde abgeleht. Die Nazis haben keine Möglichkeit mehr, gegen diese Entscheidung weitere Rechtsmittel
einzulegen, da es sich um ein Verfahren im einstweiligen Rechtsschutz handelte.

Nun müssen die weiteren Entwicklungen beobachtet werden. Die antifaschistische Kampagne “Keine Zukunft für Nazis!” ist auf verschiedene Szenarien am 1. Juni vorbereitet und ruft zur Blockade des Naziaufmarsches auf!

Blockadetreffpunkt ist um 10 Uhr an der Hauptkundgebung auf dem “Tryp-Parkplatz” an der Heinrich-Nordhoff-Straße (grenzt an den Bahnhofsvorplatz)

Aktuelle Infos gibt es hier – no tddz

Elmshorn: Punkerhaus von Nazis angegriffen

Pfingtsonntag griffen mehrere Nazis das Haus in der Gärtnerstraße an. Die Nazis kamen gröhlend auf das Haus zu. Sie skandierten u.a. „White Power“ und „Zecken verpisst euch“. Am Haus angekommen schlugen sie sofort einen Menschen brutal nieder, welcher umgehend das Bewusstsein verlor. Mitbewohner zogen den am Boden liegenden Menschen in das Haus und konnten so schlimmeres vermeiden! Die Nazis machten weiter und schmissen Steine und Flaschen gegen das Haus. Der Angriff dauerte mehrere Minuten und zog mehrere verletzte Menschen nach sich.
Nach drei Jahren ist das der zweite Angriff von Nazis auf das Haus und die Menschen dort. Damals vermuteten sie dort „die Antifa“, welche sie „aufmischen“ wollten.

Unsere Solidarität gilt den Menschen am und im Haus und natürlich den Verletzten!

Im Blick behalten werden muss, was sich der Staat diesmal einfallen lassen wird. Versucht dieser doch in den letzten Jahren immer wieder Menschen die sich gegen Nazis engagieren zu kriminalisieren, eröffnet Verfahren gegen diese und stellt Verfahren gegen Nazis einfach ein und stempelt Angriffe dieser als Harmlosigkeiten ab.

Auch bezeichnend für den jetzigen Angriff der Nazis, wieder gibt es keinen Eintrag in der Polizeipressemappe, dort wird stattdessen von einer Streitigkeit am Bahnhof geschrieben. So verkauft sich die immens teure Videoüberwachung natürlich auch viel angenehmer.

Eins ist sicher – uns macht ihr nicht ein!