Archiv für September 2011

01.11.2011 – HH – „Der Zaun muss weg“

Nachfolgend der Text zur Demo gegen die menschenverachtende Politik des SPD-Schreiber, welchen wir voll und ganz unterstützen.
Demonstration gegen Schreibers Vertreibungspolitik „Ganz ehrlich, ES REICHT!“

Der vor mehr als einer Woche gebaute Zaun an der Kersten-Miles-Brücke setzt der Vertreibungspolitik in Hamburg endgültig die Krone auf! Anstatt ernsthafte Schritte gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn zu unternehmen und ausreichend Wohnraum für alle zur Verfügung zu stellen, werden die am härtesten Betroffenen dieser Entwicklung zu vertreiben versucht. Treibende Kraft hierbei ist der Bezirksamtsleiter – Mitte Markus Schreiber. Neben Vertreibung von Sexarbeiter_innen aus St. Georg und St. Pauli, der geplanten Räumung des Wilhelmsburger Wagenplatzes „Zomia“, der Privatisierung von Bahnhofsgeländen zur Vertreibung von Obdachlosen aus dem Stadtbild, werden Nachbarschaftsinitiativen und selbstverwaltete Wohnprojekte vom Mitgestalten an der Stadt ausgeschlossen bzw. massiv in Ihrer Arbeit behindert. Dies sind nur einige Beispiele einer langen Liste von verfehlter Stadtteilpolitik. Das werden wir nicht länger dulden! Deshalb fordern wir:
hier geht es weiter

Demonstration „Der Zaun muss weg“
1. Oktober 2011 – 14:00
Kersten-Miles-Brücke, Helgoländer Allee

Freiheit für Flo und Rafi!

Nachfolgend erscheint die Soliseite für Flo und Rafi. Die beiden Genossen aus Hamburg wurden von baskischen Zivicops verhaftet und stecken seit einer Woche in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen an „Ausschreitungen und Brandstiftungen“ beteiligt gewesen zu sein.

Geknastet haben sie zwei – gemeint sind wir alle – Solidarität ist unsere Waffe!

Support Kukutza, Flo und Rafi

23.09.2011 – Südkurvenvorplatz HH – Demo gegen Schreibers Verdrängungspolitik

Schreiber und seine menschenverachtende Verdrängungspolitik abschreiben!

Markus Schreiber, „Sozialdemokrat“, Bezirksamtsleiter Mitte in Hamburg und seine Versuche die soziale Stadt und ihre Prozesse weiter zu zerstören:

Skater_innen können mit Geldbußen bis zu einer Höhe von 15 000 Euro belangt werden, falls sie auf dem Jungfernstieg rollen.

Schreiber erteilt sein „okay“ für Sprengleranlagen auf den Bühnen am Spielbudenplatz, um dort u.a. Obdachlose Menschen zu vertreiben.

„NO BNQ“ stellt Planungen an, um ein nachbarschaftliches Wohnprojekt zu gestalten, Schreiber erteilt im Gegenzug den Investoren für das Viertel Baugenehmigungen für überwiegend Eigentumswohnungen.

Herr Schreiber versucht immer wieder Menschen die der Prostitution nachgehen, aus dem Bereich St.Georg zu verdrängen, um diese schutzlos in die Randgebiete abzuschieben.

Den Menschen des Wagenplatzes „ZOMIA“ droht Schreiber immer wieder mit Räumung.

Das Künstler_innenviertel „Gängeviertel“ ist dem Herrn Schreiber ein Dorn im Auge, hier wird von ihm eine Schliessung gefordert.

Schliessung des „SKAM“ durch Schreiber, Ersatz für die Künstler_innen gab es nicht.

Moscheenbau in Billstedt, nicht mit Schreiber.

„Übertriebenes Trinken“, soll laut Schreiber verboten werden und in sogenannten „Trinkerräumen“ stattfinden.

Kiez und Glasflasche und Verbot, Unterstützung gab es von Markus Schreiber.

Künftig gilt auf Spielplätzen: Rauchen und Bierchen ist nicht mehr. Auch nicht nach Sonnenuntergang, wenn die Krümmel längst schlummern.

Das Gewerbegebiet um das „Molotow“ auf der Reeperbahn soll weichen, Schreiber erteilt dem Investor Zustimmung.

Begehren von Bürger_innen gegen Baupläne gefallen dem Schreiber nicht. Folglich will er diese nicht mehr zulassen.

Feldstrasse „Real“– eine erträgliche Gestaltung der Räume für die Menschen die dort leben, knallte Schreiber vom Tisch und entschied im Alleingang was dort passieren soll.

Als Höhepunkt seiner menschenverachtenden Politik liess er nun einen Bauzaun unter der Kerstin-Miles-Brücke installieren, um so Obdachlose Menschen zu verdrängen. Im Vorfeld installierte er dort schon einen künstlichen Bach, welcher die Bodenplatte regelmässig unter Wasser setzte, zeitnah kamen dann noch Wackersteine auf die Platte.

Sein Projekt der Menschenverachtung an der Brücke kostet Geld und dieses Geld läuft mittlerweile bei knapp 120.000 Euro zusammen.

Schreiber und dieses System abschreiben – Kommt alle – Freitag, 23.09.2011 –
20 Uhr – Südkurvenvorplatz Hamburg

Wohnraum

Kukutza bleibt! Solidemo am Tag X in HH

Seit über 13 Jahren existiert das Kukutza im Bezirk Rekalde in Bilbao – Baskenland, momentan ist das Haus akut Räumungsbedroht, zeigt euch solidarisch!

Finger weg von Häusern in denen wir atmen können!
Solidemo am Tag X – 20 Uhr Spritzenplatz Ottensen

Kukutza Infoseite

Update: Heute morgen (Mittwoch, 21.09.2011) haben die Cops angefangen das Kukutza anzugreifen! Informiert euch – bleibt solidarisch!

10.09.2011-Tostedt LKW Konzert + Kundgebung

Am 10.09.2011 gibt es ein antifaschistisches LKW-Konzert und eine weitere Kundgebung in Tostedt, um die örtlichen Antifa-Strukturen zu stärken. Hierzu spielen „Tackleberry“, „No Life Lost“ und „Goodbye Jersy“ auf.
Wieso, weshalb, warum? dazu findet ihr auf der Kampagnenseite ‚Landfriedensbruch‘ leider jede Menge Infos. Jüngste Angriffe der Neonazis: Brandanschlag auf ein PKW, losgelöste Radmuttern an einem PKW, versuchter Angriff mit einem Messer, Morddrohungen.

Tostedt zeigt immer wieder, wie wichtig antifaschistischer Selbstschutz und Aufklärung über örtliche Nazistrukturen ist.

mo‘ Infos hier: Kampagne Landfriedensbruch