Archiv für März 2011

26.03.2011-Lübeck-Naziaufmarsch stoppen!

Am 26.03.2011 heißt es: Anknüpfen an 2010 und den Nazis wieder ein Desaster liefern!

Norddeutsche Nazis aus dem Spektrum der „Freien Kräfte“ und der NPD veranstalten seit 2006 alljährlich in Lübeck ihren „Trauermarsch“. In der Bombardierung Lübecks während des Zweiten Weltkriegs sehen sie eine geeignete Gelegenheit ihr braunes Geschichtsbild zu verbreiten. Es wird ein deutsches Opferbild konstruiert und es werden die alliierten Befreier zu Kriegsverbrechern umgedeutet. Nicht ohne Protest: Gegen den Naziaufmarsch mobilisiert – ebenfalls seit 2006 – ein breites Bündnis von antifaschistischen Gruppen, Kirchen und Parteien unter dem Titel „Wir können sie stoppen“. Dessen Aktionen konnten die Nazis aus der Innenstadt vertreiben, so dass sie sich mit dem Stadtteil hinter dem Bahnhof begnügen mussten. Begleitet wird die Veranstaltung von einem gewaltigen Aufgebot der Polizei…

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Bündnisseite

Anarchist Movement

Jugendinitiative Lübeck ‚Wir gegen Rechts‘

19.03.2011 Tostedt Demo – Kein Vergeben, kein Vergessen

Den Nazis in Tostedt offensiv entgegentreten!

Alle Infos zur Demo

19.03.2011 Tostedt – Bahnhof
13 Uhr

Fr. 04.03.2011-Elmshorn- Rechts = Links?

Diskussionsveranstaltung:

Rechts = Links? Über Ursachen, Funktionen und folgen einer fatalen Gleichsetzung.

Wer nicht zur politisch legitimierten Mitte zählt, wird unter den Verdacht des „Extremismus“ gestellt. Die bürgerliche Mitte kann damit unerwünschte Akteure und Positionen ausgrenzen, ohne sich argumentativ mit diesen auseinandersetzen zu müssen. Humanistisch-emanzipatorische Politikansätze werden mit der menschenverachtenden Ideologie der extremen Rechten gleichgesetzt. Mit dem Begriff des „Extremismus“ und der sog. Totalitarismusdebatte wird versucht, fortschrittliche linke Politik zu ächten und zu bekämpfen. Mitglieder der LINKEN werden pauschal unter Extremismusverdacht gestellt, autonome Antifaschisten werden mit den Nazis auf eine Stufe gestellt. Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin widmet mittlerweile einen Teil der Gelder der „Rechtsextremismusprogramme“ nunmehr zur Bekämpfung von „Linksextremismus“ um.

Folgende und Eure Fragen wollen wir mit unserem Referenten Dr. Gerd Wiegel diskutieren:

Wie definiert sich der Begriff und wer definiert, was „extrem“ ist? Was besagt die Totalitarismustheorie? Welche Rolle hat der Verfassungsschutz? Wie wollen wir mit dem Begriff umgehen? Mit welchen Argumenten begegnen wir den Stigmatisierungsversuchen der herrschenden Politik und welche Bedeutung hat die Debatte für die antifaschistische Bündnisarbeit?

Dr. Gerd Wiegel ist Referent für Rechtsextremismus und Antifaschismus der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen extreme Rechte, Geschichtspolitik und Kritik des Extremismusansatzes.

4. März 2011, Linkes Zentrum Bauerweg, Elmshorn, 19:00 Uhr