Archiv für August 2009

10.09. Neonazis in Nadelstreifen

Neonazis in Nadelstreifen
Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft

Donnerstag, 10.09.09 19 Uhr
Industriemuseum Elmshorn
Catharinenstr. 1 – 25335 Elmshorn

Informationsveranstaltung mit
Andrea Röpke (Hg.)

In ihrem Buch setzen sich die AutorInnen auf über 200 Seiten mit der NPD, deren Umfeld und insbesondere mit dem Strategiewechsel der gesamten rechten Szene auseinander. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf den Aktionen der NPD in Norddeutschland und deren Strategie seit der Wahl von Udo Voigt zum Bundesparteivorsitzenden und seiner eingebrachten 3-Säulen-Strategie („Kampf um die Straße, um die Köpfe, um die Parlamente“), sowie die Öffnung zur Mitte der Gesellschaft und die gleichzeitige Zusammenarbeit mit neonazistischen, gewaltbereiten Gruppierungen, Vereinen, Verbänden und Parteien. Mit mehr als 300 Kommunalmandaten sitzen Nazis aus der NPD in den Parlamenten und knüpfen gerade von dort aus Kontakte zu mittelständischen Betrieben.
Der Nadelstreifen trifft dann oftmals den Nadelstreifen….

-MitgliederInnen und AnhängerInnen rechtsradikaler Parteien und Organisationen wie NPD, DVU, Rep und der „Freien Kameradschaften“, sowie „Autonome NationalistenInnen“ haben keinen Zutritt zu der Veranstaltung (nach § 6, VersG)-

Eine gemeinsame Veranstaltung der

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen Elmshorn,

Antifaschistische Initiative Elmshorn

und der werkstatt utopie & gedächtnis e.V.

Donnerstag, 10.09.09 19 Uhr
Industriemuseum Elmshorn
Catharinenstr. 1 – 25335 Elmshorn

15.08. NPD Nazis in Heide

Am Samstag, 15.08. will die NPD Schleswig-Holstein-Bezirk Westküste einen Infostand aufklappen. Der Ort soll der Marktplatz in Heide werden. Wir werden es nicht zulassen, dass die Nazis ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten. Treffpunkt für den antifaschstischen Protest: 9:30 Uhr Böttcher-Rondell am Markt.
Weitere Infos unter: www.antifa-dithmarschen.tk

16.08. Das war mal wieder nichts! Einige Nazis haben sich blicken lassen und verschwanden wieder schleunigst, doch einen Schirm, einen klapprigen Klapptisch, schreckliche, verbrecherische Propaganda und ewig gestrige Menschen haben sich dort nicht als NPD-Haufen versammelt. Dafür fanden sich etliche antifaschistische Menschen mit guter Laune und Informationsmaterial ein, welches von den Menschen klasse angenommen wurde.
Es gibt kein ruhiges Hinterland!

11.09. NPD Kundgebung in Hamburg

17:30 Uhr Berliner Tor – HH
Die Nazis der NPD Hamburg mit und um Jürgen Rieger rufen zu einer Kundgebung am 11.09.09 auf, um gegen das einen Tag später stattfindende Schanzenfest zu hetzen. Damit knallen sie in die Kerbe die ein Herr Alhaus geschnitzt hat mit rein.
Keinen Millimeter den Nazis. Kommt zahlreich und zeigt kreativen Widerstand gegen den HetzerInnen der NPD.
Die Nazis wollen um 19 Uhr am Berliner Tor -Hamburg anfangen…
Da während der Zeit die Nazis auf der Anreise sein werden, seid kreativ und passt auf euch auf!

Antifaschistischer Protest: 17:30 Uhr Berliner Tor

Alles liebe zum 80. Marianne

Wir gratulieren Marianne Wilke zum 80. Geburtstag und wünschen ihr alles erdenklich Gute und weiterhin viel Kraft, um gegen den Faschismus zu kämpfen und für den Frieden zu arbeiten!

05.09.09 Dortmund – Naziaufmarsch entgegentreten!

Dem Naziaufmarsch am 05.09.09 in Dortmund entgegentreten!

Für den 5. September 2009 mobilisieren die Dortmunder Neonazis europaweit zum so genannten „nationalen Antikriegstag“. Dieser hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Aufmärsche der sich selbst als „Autonome Nationalisten“ bezeichnenden Nazis entwickelt. Sie nehmen international eine Vorreiterrolle für die aktionsorientierte extreme Rechte ein, so dass der Ausgang des Aufmarsches Relevanz für die kommende Entwicklung der Szene in Deutschland und in Europa haben wird. Dementsprechend hat dieser Aufmarsch mit „Event-Charakter“ eine ganz besondere Brisanz, die nicht nur den Dortmunder Nazistrukturen Aufwind verleihen soll.

Zu diesen jährlich stattfindenden „Aufmärschen“ mobilisierten die Dortmunder Neonazis zum ersten „nationalen Antikriegstag“ 2005 ca. 200 KameradInnen, 2008 kamen bereits ca. 1100 nach Dortmund. Dabei nahm auch das Gewaltpotential auf den Demonstrationen massiv zu. Doch nicht nur im Rahmen der jährlichen Demonstrationen nimmt die Gewalt durch Neonazis zu. Nach dem traurigen Höhepunkt der Ermordung des Punks Thomas „Schmuddel“ Schulz sind immer wieder, und das in zunehmendem Maße, Menschen und Einrichtungen, die nicht in die Ideologie der Neonazis passen, angegriffen worden. Am 1. Mai 2009 sorgte der Angriff der Neonazis auf den Demonstrationszug des DGB für bundesweite Aufmerksamkeit.

Bisher stellten Dortmunder Behörden und Polizei diesem eskalierenden Problem nichts entgegen. Im Gegenteil, sie scheinen hartnäckig darum bemüht zu sein, die Gefahr, die von Neonazis ausgeht, zu relativieren. Es scheint Konzept in dieser Stadt zu sein, die gezielten Überfälle rechter Schlägertrupps zu einem wechselseitigen Rechts-Links-Konflikt zu verklären, um damit zum einen zu verschleiern von wem hier die Gewalt ausgeht und zum anderen den Eindruck zu erwecken, dass die Gesamtgesellschaft sich kaum betroffen bzw. bedroht fühlen muss. In den letzten Jahren entschied die Dortmunder Polizei immer wieder, antifaschistischen Protest zu unterbinden, während sie den Neonazis angenehme Aufmarschbedingungen schuf.

Dabei gerät auch aus dem Blick, dass mit dem Gedenktag „Antikriegstag“ am 1. September eigentlich an den Überfall Deutschlands auf Polen erinnert wird. Mit diesem Überfall wurde der 1. September 1939 zum Beginn des deutschen Vernichtungskrieges. Der Gedenktag „Antikriegstag“ ging dann aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor, die gerade mit Blick auf die Wiederbewaffnung Deutschlands unter dem Motto „Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!“ zu Aktionen aufrief.

Es gilt nicht nur, sich den Neonazis in den Weg zu stellen, sondern auch die Ursachen des vorherrschenden Problems zu erkennen und dieses entschieden zu bekämpfen – und das nicht nur am Antikriegstag, sondern immer und stets!

Deshalb rufen wir dazu auf, sich am 4. und 5. September an den verschiedensten antifaschistischen Aktionen zu beteiligen.

04.09.2009: Vorabenddemo 18.00 Uhr, Hauptbahnhof

05.09.2009: Antifaschistische Demo 11.00 Uhr, Hauptbahnhof

Mobi Seite für Dortmund

Link unter Termine!