Solidarität mit Ashraf und der Jüdischen Gemeinde Pinneberg

Ein herzliches Dankeschön an die Jüdische Gemeinde in Pinneberg! Ashraf, welcher im Sudan von Verfolgung betroffen ist, hat in der Gemeinde „Kirchenasyl“ erhalten. Sorgen wir alle gemeinsam dafür, Ashraf ein freies und würdiges Leben zu ermöglichen!

Wir zeigen uns solidarisch mit Ashraf und allen Menschen die von Abschiebung betroffen sind, sowie mit der Jüdischen Gemeinde, die unsere volle Unterstützung erwarten kann!

KEIN MENSCH IST ILLEGAL – Abschiebebehörden dichtmachen! – SOLIDARITÄT IST UNSERE WAFFE

Berkin Elvan (15) von der Polizei getötet

Berkin ist tot! Am 16.Juni 2013 schoss die Polizei Berkin eine Tränengasgranate an den Kopf. Es war einen Tag nach der gewaltsamen Räumung des Gezi-Parks, als Berkin vor die Tür ging, um für seine Familie Brot zu kaufen. Nach 269 Tagen im Koma ist Berkin im Alter von 15 Jahren an den Folgen des Bullenangriffes verstorben!

Und ein Erdogan verkündet frohen Mutes, er habe seiner Polizei die Befehle gegeben und diese wiederum haben ein „Heldenepos“ geschrieben. Lasst euch gesagt sein, wir werden nie vergeben und niemals vergessen!

Berkin,Umudun çocuğu, wir werden dich nicht vergessen! United we stand!

Showan von Nazis niedergestochen

Nach der feministischen Demonstration „Take Back The Night“ wurden mindestens vier Menschen von Nazis verletzt. Einer von ihnen ist Showan, der sich in der Malmöer Fanszene u.a gegen Homophobie engagiert. Auf einigen Seiten der Nazis wurde immer wieder auf Showans Arbeit gegen Schwulenfeindlichkeit hingewiesen und gegen ihn gehetzt.
Am Samstag stachen die Nazischweine zu und verletzten Showan lebensgefährlich, seit der Attacke liegt er im künstlichen Koma!

Für wünschen Showan, seiner Familie, Freund_innen und Genoss_innen von Herzen Kraft!

Ingen Nazister På Våre Gater – Keine Nazis auf unseren Straßen

21.12.2013 ALLE NACH HAMBURG

Wir kommen alle!

Rote Flora, Gruppe Lampedusa, Esso-Häuser verteidigen und dursetzen!

Wir unterstützen den Aufruf zur bundesweiten und internationalen Demonstration am kommenden Samstag, 21.12.2012 in Hamburg.

Bleibt in Bewegung, achtet aufeinander, seid solidarisch!

Aufruf: Rote Flora verteidigen – Esso-Häuser durchsetzen!
Gegen rassistische Zustände – Bleiberecht für alle!

Mach es gut, Nelson!

„Wir widmen diesen Tag allen Helden und Heldinnen in diesem Land und dem Rest der Welt, die auf viele Arten Opfer gebracht und ihr Leben gegeben haben, so dass wir frei sein können. Ihre Träume sind Wirklichkeit geworden. Die Freiheit ist ihr Verdienst.“ (N.M.)

Wo auch immer du nun bist, mach es gut Nelson Mandela…der Kampf geht weiter!

Fight Racism – Freedom of movement is everybody’s right!

Polizei Elmshorn…traurig aber wahr…

Da grinst dich am Morgen die Sonne an, der Fahrtwind wedelt dir um die Nase und mit einem Lächeln im Gesicht stehste vor einer Ampel in der Elmshorner Innenstadt und schielst auf das leerstehende C & A Gebäude. Drei Tapeten hingen an den Scheiben, groß und gut leserlich stand dort: „Solidarität mit Lampedusa“, „Frontex abschaffen“ und „Bleiberecht für alle“. Yeah, so beginnt der Tag doch sehr erfreulich. Menschen die sich der tötenden Thematik Rassismus annehmen und anderen Menschen zuerst vielleicht nur Parolen vorhalten. Aber die Politisierung von Menschen kann ja über die schrägsten Wege funktionieren und einer davon kann auch der o.g. sein. Mit einem guten Gefühl in den Tag gestartet, so darf es bleiben. Der Mittag trübte das gute Gefühl, alle Tapeten waren angekratzt und die Aussagen nur noch schwer zu lesen. So verging dann ein Weile mit der Frage, wer könnte denn mit Absicht am hellichten Tag die Dinger wegpuhlen?….vielleicht die Hausverwaltung? …vielleicht die bekannte Nazifrau vom Gymnasium nebenan? So vergingen einige Tage, bis mitgeteilt wurde, zwei Elmshorner Polizisten machten sich an den Tapeten zu schaffen. In völlig entspannter Verfassung standen sie an den Scheiben und fummelten die antirassistischen Tapeten von den Scheiben. Selbstverständlich wurde alles säuberlich hinterlassen, ob sie auf ihrem Rückweg dann noch Fahrradfahrer_innen anhielten, um mal nach dem Licht zu schauen, blieb unerkannt und ob sie sich in ihrem geschmacklos eingerichteten Hinterzimmer gegenseitig abgefeiert haben auch. Eines ist aber sicher, ihr seid absolut armseelige Gestalten!

Fight Racism – Kein Mensch ist Illegal!

23.11.2013 Mölln Zum Gedenken an den Anschlag vor 21 Jahren

23.11.2013 – 21. Jahrestag des rassistischen Brandanschlages von Mölln

anıları canlı tutma mücadelesi – das erinnern erkämpfen – reclaim and remember

Die Erinnerung zurück zu erkämpfen – an das Geschehene, an das Vergessene, an das Verschwiegene, an das unter den Teppich Gekehrte, an die Ursachen und die Folgen, an das Davor und das Danach. Diese Forderungen aus dem letzten Jahr sind aktueller denn je.

Gedenken in Mölln

Antifa supports Rote Flora: Eine für Alle – Alle für Eine

Our squat in the middle of the town – Rote Flora
Die Rote Flora ist seit 1989 besetzt und sie wird es auch bleiben! Das Projekt versteht sich als ein Ort, der offen für alle ist, die Interesse an autonomer und linksradikaler Politik haben. Viele Menschen beziehen sich politisch und kulturell auf die Rote Flora. Sie stellt mit ihrer Beteiligung und Initiierung diverser Proteste wie z.b. der Unterstützung der „Lampedusa in Hamburg“-Gruppe, den Auseinandersetzungen um ein „Recht auf Stadt“ oder der Thematisierung und des Widerstands gegen Gefahrengebiete einen Unruheherd dar.

Wer das kaufen will, muss Stress mögen!
Seit Klausmartin Kretschmer im Jahr 2001 der Stadt die Rote Flora abkaufte, gab es bis zuletzt nie einen ernst zu nehmenden Angriff seinerseits auf das Projekt. Das änderte sich Mitte diesen Jahres: Kretschmer und sein „Berater“ Gert Baer planen, die Rote Flora, wie wir sie kennen und schätzen, zu einem, wie sie sagen „echten Stadtteilkulturzentrum“ umzubauen – sechsgeschossig, mit Tiefgarage, Kita, Jugendtreff, Büros und Konzertsaal für bis zu 2500 Menschen. Als sie merkten, dass sie mit ihrem Vorschlag weder bei den Stadtteilbewohner_innen noch bei den Behörden auf große Begeisterung stießen, überlegten sie sich einen neue „Strategie“. Sie versuchen nun, die Solidarität von Künstler_innen, die in der Roten Flora auftreten, zu kriminalisieren und in den Medien Stimmung gegen die Rote Flora zu machen. Es bleibt abzuwarten, was die Gegner_innen des Projektes zukünftig aus dem Hut zaubern.
Aktuelle und umfangreiche Hintergrundinfos gibt es auf http://rote-flora.de & http://florableibt.blogsport.de

Antifa ist mehr.
Für uns ist Antifaschismus mehr, als nur der Kampf gegen Neonazis und rechte Strukturen. Wir sehen uns als Kritiker_innen gesellschaftlicher Missstände und unser Engagement als einen Teil von vielen Kämpfen gegen Staat, Nation und Kapital – für ein schönes Leben für alle. Wie unsere Genoss_innen, die sich 2007 in den Kampf um die Köpi eingemischt haben, sehen auch wir die Notwendigkeit, sich für die Rote Flora gerade zu machen. Uns ist klar: Wir brauchen alternative, autonome und linksradikale Projekte überall. Antifaschistische, linke Kultur und Organisation muss sichtbar bleiben! Die Rote Flora wurde und wird unzählige Male von uns als Ort für Diskussionen & Gegenkultur, für Veranstaltungen, für Partys & Konzerte genutzt. Damit ist klar, dass Angriffe auf die Rote Flora auch Angriffe auf uns und unsere Strukturen sind. Solche Angriffe müssen auf allen Ebenen und mit allen Mitteln beantwortet werden!

Rote Flora verteidigen!
Diese Soli-Note ist nur ein kleiner Teil von Auseinandersetzungen rund um die Verteidigung der Roten Flora. Ein kommendes Highlight wird eine bundesweite Demo am 21.12.2013 in Hamburg sein. Wir laden euch ein, mit uns gemeinsam im Autonomen Block ordentlich Stimmung zu machen und den Bullen, dem Senat und allen, die die Rote Flora als linksradikalen Freiraum in Frage stellen, zu zeigen, was es bedeutet unsere Projekte anzugreifen.

Rote Flora bleibt – wie sie ist.
Antifa heißt Angriff!

Antifa supports Rote Flora / Nov. 2013

Soli-Note

Für die bundesweite und internationale Demonstration am 21.12 in Hamburg erwarten wir nicht nur verschiedene Busse, sondern auch Menschen aus anderen Städten und angrenzenden Ländern, die in Hamburg übernachten werden. Für diese benötigen wir dringend noch weitere Schlafplätze. Sowohl Unterkünfte für 2-3 Personen in Privatwohnungen, als auch Möglichkeiten für größere Gruppen werden gesucht.

Schlafplätze anbieten – Flora bleibt!

25.11.2013 Lüneburg: Solidarität mit dem angeklagten Antifaschisten

Die Repressionen gegen Antifaschist_innen verliert nicht an Fahrt. In Elmshorn wurden in den letzten zwei Wochen Verfahren gegen Antifaschist_innen eingestellt. Übereifrige Cops versuchten diese, nachdem ein Infotisch der NPD Nazis verhindert wurde, zu kriminalisieren und stolperten damit vor Gericht. Nun geht es in Lüneburg weiter! Wir sind solidarisch mit Olaf und fordern die sofortige Einstellung gegen ihn und alle anderen Menschen, die sich den Nazis in den Weg stellen!

„Nachfolgend der Artikel auf der Seite der Antifa Lüneburg/Uelzen, welchen wir unterstützen

Solidarität ist unsere Waffe! No Pasaran!

9.November 2013 Anschlag auf die jüdische Gemeinde Pinneberg

Am 75. Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht, haben vermutlich Nazis gezielt den Eingangsbereich der jüdischen Gemeinde in Pinneberg zerstört. Dieser Anschlag reiht sich ein, in eine Liste von Anschlägen gegen dieses Haus.

Wolfgang S, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Pinneberg, berichtete gegenüber dem Hamburger Abendblatt:
„Es wurde mit einem spitzen Gegenstand auf die Glasscheiben geschlagen“. Weiter sagte S. : „Das ist kein antisemititscher Übergriff, wie wir ihn leider immer wieder erdulden müssen, das ist zum 75. Jahrestag der Reichs-Pogromnacht ein gezielter Anschlag, der uns sagen soll, ‚wir sind noch da, wir können es immer noch – euch Juden vernichten‘“ sagt S.

Wir sind solidarisch mit der jüdischen Gemeinde Pinneberg und den Menschen die dieses Haus nutzen!
Weiterhin wünschen ihnen von Herzen viel Kraft!

Es bleibt dabei:
Deutschland!? Nie wieder!

UPDATE:
Freitag, 15.11.2013 18 Uhr – Demo Bahnhof Pinneberg

*Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und allen anderen Betroffenen rechter Gewalt*