Auf dem Jukss werden wir ein paar ausgesuchte Filme zeigen – kommt vorbei, lasst uns gemeinsam lauschen und bei Lust und Laune diskutieren.
Sonntag, 27.12. 18:30 Uhr im Kino2: „Der 4. Weltkrieg“
Hier kommen Menschen zu Wort, die sich weigern sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen.
Dieser Film zeigt inspirierende Bilder und poetische Worte über die weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus. Er zeigt eine Welt, die zunehmend auf Gewalt und den sogenannten ‘Krieg gegen den Terror’ angewiesen ist, um ihre Regierbarkeit aufrecht zu erhalten.
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Montag, 28.12. zeigen wir euch um 17:30 Uhr folgenden Film:
„Ein kleines bisschen (von so viel) Wahrheit – Der lange Sommer der Rebellion in Oaxaca/Mexiko“
Was mit einem Streik der LehrerInnen für bessere Löhne und soziale Bedingungen begann, führte im Sommer 2006 zu einer beispiellosen Rebellion und breiten Solidarisierung der Bevölkerung im südmexikanischen Staat Oaxaca. Über Monate hinweg werden Strassen blockiert, Regierungsgebäude besetzt, die Stadt in Selbstverwaltung regiert und die Absetzung des verhassten Gouverneurs Ulises Ruiz Ortiz gefordert.
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Dienstag, 29.12. 17:30 Uhr: „9 Tage Hinter Den Barrikaden“
September 1986 in Kopenhagen. Ein seit 3 Jahren besetztes Haus soll von der Polizei geräumt und anschließend abgerissen werden. Die etwa 60 Bewohner des Hauses sind aber gut darauf vorbereitet.
Die ganze Zeit mit dabei war eine dänische Dokumentationsgruppe, die während der neun Tage dauernden Verteidigung der Besetzung bei fast allen Aktionen und Alltagssituationen filmen konnte. Ihr gelang so ein Portrait des Lebens hinter den Barrikaden von den Leuten, die sich entschlossen hatten, das Haus militant zu verteidigen.
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Mittwoch, 30.12. 22:15 Uhr: „The Truth Lies In Rostock“
Im August 1992 griff ein Mob aus Anwohner_innen und Nazis vier Tage lang die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ (ZaST) im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Begeisterte und applaudierende Deutsche machten aus dem brutalen Pogrom ein rassistisches Volksfest, auf dem sie weitgehend ungestört von der Polizei den Wahn eines „Deutschlands nur für Deutsche“ realisieren konnten.
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